Ein findiger Kopf

Vor mehr als 10 Jahren habe ich meinen ersten Cheng-Roman gelesen („Ein dickes Fell“). Jetzt, durch die Lektüre des erst veröffentlichten Cheng-Romans, wollte ich nachvollziehen, wie er zu dem geworden ist, wer er ist: Der sympathische einarmige Detektiv. Irgendwie ein Gegenbild von jeglichem Detektiv, so ein Protest gegen jegliche Erwartung einem Menschen gegenüber, der in…

Der Himmel öffnet sich nicht

„Vernon ist im letzten Jahrhundert stecken geblieben, als man sich noch Mühe gab, so zu tun, als wäre Sein wichtiger als Haben. Und das war nicht immer geheuchelt.“ S. 98. Die Erzählerstimme wechselt zwischen den Perspektiven der Figuren, macht deshalb ihre Gedanken und Beweggründe lesbar, doch lässt sie auch aus einem Abstand des nüchternen Betrachters…